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10. Juli 2013

Münchener Konzertsaal - SANDT: "Zacharias kritisiert sich selbst"

München, 10.7.2013 (pa). Zur Kritik der SPD-Landtagsabgeordneten Isabell Zacharias an der Machbarkeitsstudie für einen neuen Konzertsaal auf dem Gelände des Deutschen Museums in München erklärt die kulturpolitische Sprecherin der Landtags-FDP, Julika Sandt (München):

"Die Machbarkeitsstudie für den Konzertsaal liegt den Mitgliedern des Hochschulausschusses bereits seit mehreren Monaten vor. Wenn Frau Zacharias dabei inhaltliche Verständnisprobleme hat, dann hätte sie als stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses die Möglichkeit gehabt, die Präsentation früher auf die Tagesordnung setzen zu lassen. Sie hätte nicht bis heute abwarten müssen. Insofern läuft die Kritik von Frau Zacharias ins Leere, sie kritisiert sich damit selbst.

Das BR-Symphonieorchester ist ein Orchester von Weltrang. Allein, es hat keinen Saal. Viele Musikfreunde wollen einen Konzertsaal und sind bereit, sich auch finanziell hierfür zu engagieren - eine Liebeserklärung der Münchener an ihre Kultur. Die Machbarkeitsstudie war notwendig, denn wer von den Bürgern Engagement erwartet, muss ihnen vor Augen führen, wie ein neuer Konzertsaal aussehen kann, und wo er stehen soll. Das kann nur im Herzen Münchens sein, mit der hervorragenden Verkehrsanbindung. Eine besondere Chance bietet der Standort Deutsches Museum auch durch die Interaktion von Musik und Technik."
 


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