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25. Oktober 2012

Interpellation: Zur Lage der Künstlerinnen und Künstler in Bayern - FDP-Kulturexpertin SANDT: Bayern wird Aufgabe als Kulturstaat mehr als gerecht

München 25.10.2012 (der). „Die heute im Bayerischen Landtag zur Aussprache gebrachte Interpellation zur Lage der Künstlerinnen und Künstler in Bayern hat einmal mehr bestätigt, dass Bayern seine in der Verfassung verankerten Aufgabe als Kulturstaat mit Wolfgang Heubisch als Kunstminister sehr ernst nimmt und ihr mehr als gerecht wird“, erklärt Julika Sandt (München), kulturpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion.

Die Ausbildungssituation sei ausgesprochen vielfältig und individuell – von den Ausbildungsangeboten für Künstlerberufe an bayerischen Berufsschulen, Berufsfachschulen, Fachhochschulen bis hin zu unseren Kunsthochschulen und Universitäten. „Auch bei Fort- und Weiterbildungen, Aufstiegsfortbildungen und Zusatzqualifikationen für Künstler- und Kulturberufe ist Bayern außerordentlich gut aufgestellt“, so Sandt. Für Kreative, die in der freien Wirtschaft ihre berufliche Existenz gründen wollen, gelten zudem die gleichen wirtschaftlichen Förderprogramme wie auch für andere Berufsgruppen in Bayern.

Um das Beratungsangebot für Kultur- und Kreativschaffende auszubauen, hat die FDP-Fraktion in der vergangenen Woche das Positionspapier Kultur- und Kreativwirtschaft in Bayern stärken verabschiedet. Darin stellen die Liberalen die Weichen für Beratungsangebote, die noch besser auf die Bedürfnisse der Kulturschaffenden zugeschnitten sind, und für eine bessere Vernetzung der Kreativwirtschaft untereinander und mit der Industrie.

„Die Vorschläge der Grünen dagegen sind wirr, fragmentarisch und mit keiner Silbe durch ein Finanzierungskonzept unterlegt. Die Grünen streuen den bayerischen Künstlerinnen und Künstlern Sand in die Augen, wenn sie glauben machen wollen, dass der Staat schon alles richten werde. Wenn wir eine freie Kunst wollen, brauchen wir auch freie Künstler", betont Sandt.

„In der Kulturpolitik setzen wir zudem auf eine gute institutionelle Förderung im Schulterschluss zwischen Land, Städten und Kommunen und wollen mit dem Bayerischen Kulturkonzept auf dem reichen Kulturangebot in Bayern aufbauen und die Kultur in allen Regionen Bayerns durch Leuchtturmprojekte ausbauen“, stellt Sandt klar. Jeder Regierungsbezirk solle demnach künftig über ein staatliches Landesmuseum verfügen.

„Zudem wollen wir den Kulturfonds weiterentwickeln. Durch diese flexible Projektförderung können wir besser auf neue künstlerische Impulse reagieren. Kultur ist ein wichtiger Standortfaktor, und Bayern strahlt mit seiner Kultur weit über das Land hinaus“, so Sandt abschließend.
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