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14. Oktober 2009

Rede vor dem Bayerischen Landtag zur Olympiabewerbung Münchens

Videoaufzeichnung hier

Sehr geehrte Damen und Herren,

Wenn wir an poitive Bilder von Deutschland in den Medien denken, erinnern wir uns an die Fahnen, an den Spaß und an die Freude bei der Fußballweltmeisterschaft 2006.
Dass wir Deutsche Weltmeister im Organisieren sind, hatte man uns vielleicht vorher schon zugetraut. Wir haben durch die Fußball WM auch bewiesen, dass wir weltoffen und sympathisch sein können.

Durch das „Sommermärchen“ wurde das Bild Deutschlands in der Welt positiv besetzt.
Nun haben wir wieder die Chance, ein sportliches Highlight auszurichten.
Die olympischen und paralympischen Winterspiele 2018.
Wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen, kann auf das „Sommermärchen“ ein „Winterzauber“ folgen.
Der olympische Gedanke ist geprägt von der Idee der Völkerverständigung, der Toleranz und der Freude am Wettbewerb. Millionen Menschen auf der Welt fiebern mit, wenn sportliche Ausnahmetalente neue Rekorde aufstellen. Sie blicken auf Bayern. Bayern wird zum Synonym für Leistung, Freude, Weltoffenheit.

Erfolgreiche Weltsportereignisse schaffen eine Stimmung der Begeisterung. Sie setzen positive Impulse für die Volkswirtschaft. Die Bundesagentur für Arbeit geht davon aus, dass durch die WM ca. 50 000 neue Stellen geschaffen wurden. Laut Bundesregierung wurden durch die Weltmeisterschaft 100 Millionen zusätzliche Steuereinnahmen generiert.

Von der Olympiade würde Bayern mit den Standorten Garmisch-Partenkirchen, Berchtesgadener Land und München ganz besonders profitieren. Die Besucher der Sportstätten werden einen Aufenthalt in unserem Land häufig auch mit einem Besuch von anderen Sehenswürdigkeiten verbinden. Durch die Investitionen in die Infrastruktur und die weltweite Aufmerksamkeit wird Bayern als Tourismusregion gestärkt - nicht nur während der Spiele sondern vor allem in der Zukunft.
Ein Land, das sich leistungsstark, weltoffen und sympathisch präsentiert, wird dadurch auch interessant für Investoren. Olympia ist ein Standortfaktor für die Zukunft.

Bayern hat gegenüber den Mitbewerbern einen großen Vorteil: Wir können weitgehend auf vorhandene Sportstätten zurückgreifen, damit minimiert sich der Eingriff in die Natur auf ein Mindestmaß. Die Sportstätten müssen im Zuge der Skiweltmeisterschaften 2011 und der Bobmeisterschaft ohnehin modernisiert werden. In München sind an den vorhandenen Sportstätten auch Renovierungsarbeiten notwendig, die - mit oder ohne Olympiade - getätigt werden müssen.

Vor allem aber profitieren die Menschen in Bayern von der verbesserten Infrastruktur und den modernisierten Sportstätten. Landschaftlich und sportlich attraktive Regionen werden besser ans Verkehrsnetz angebunden. Das ist doch für uns alle ein Gewinn an Lebensqualität!



Die Olympiade bietet eine große Chance, den Stellenwert von Sport in der Gesellschaft zu erhöhen. Eine gesunde bewegungsreiche Lebensweise der Menschen ist für das gesamte Land gut.
Die Olympiade soll ein Ansporn für die Menschen sein, auch im persönlichen Bereich, die Freude an der Bewegung zu leben.

Das gilt in besonderem Maße für die Paralympics. Diese Athleten zeigen, dass scheinbar Unmögliches möglich ist.

Olympia verbindet Nationen.
Hoffentlich macht Olympia aber auch in diesem hohen Haus scheinbar Unmögliches möglich und verbindet Fraktionen.
Geben Sie Bayerns Bewerbung zu Olympia eine breite Zustimmung.

Herzlichen Dank!
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